Der heutige Tag ist der Tag der unsichtbaren Beeinträchtigungen! Bea aus dem AlexOffice erzählt aus ihrem Leben mit dem unsichtbaren Schmerz, Migräne.


Invisible Disability 5 –  Migräne, mein Leben mit dem unsichtbaren Schmerz

Man sieht es mir nicht an, aber ich habe häufig bohrende, einseitige Kopfschmerzen, die manchmal so stark werden, dass nur Ruhe in einem abgedunkelten Raum, flach auf einer Chouch liegend, helfen kann.

Teilweise dauern diese Migräne-Attacken stundenlang an, so dass ich geknockoutet und zu keiner sinnvollen Tätigkeit mehr in der Lage bin. (Selbst-)Vorwürfe helfen hier auch nicht weiter, da diese unangenehme Situation durch Stress noch verfahrener wird.

Ich hoffe auf Verständnis bei meinen Mitmenschen, doch in der Vergangenheit war häufig das Gegenteil der Fall: „Die ist doch nur faul“, habe ich öfter gehört, wenn der Schmerz gegen meine Schläfen hämmerte und ich nicht weiterarbeiten konnte. Diese Ungerechtigkeiten haben mich auch emotional sehr betroffen gemacht. Eine nicht sichtbare Erkrankung kann eben so schlimm oder sogar schlimmer sein wie eine sichtbare. Hier gilt es, Vertrauen zu entwickeln, dass meine Angaben der Wahrheit entsprechen und ich nicht simuliere.


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